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ENERGIE SPAREN BEIM HAUS LOHNT SICH WIRKLICH

KS HAUSBAU BIETET EINE BEEINDRUCKENDE VIELZAHL VON VARIANTEN

Die Energiepreise bestimmen inzwischen den Markt auch beim Hausbau. Denn neben der Investition geht es mehr und mehr um die Folgekosten eines Hauses. Dass Häuser, die viel Energie sparen, nicht unbedingt teuer sein müssen, stellt das Unternehmen KS Hausbau aus Hilzingen mit seiner attraktiven Modellpalette ständig neu unter Beweis.
Das WOCHENBLATT befragte den Geschäftsführer von KS Hausbau, Bodo Lauterborn, darüber, wie attraktiv es inzwischen ist, auf ein Niedrigenergiehaus nach dem KfW-Standard 70 oder gar 55 zu setzen.
Auch im Singener Baugebiet Bühl, das sehr hohe Anforderungen an energieeffizientes Bauen stellt, sind wie hier in der Galileistraße Gebäude von KS Hausbau zu finden. Das Unternehmen bietet als Schlüsselfertig-Anbieter viele Modelle in Fertig- und Massivbauweise zur Auswahl an. swb-Bild: of
WOCHENBLATT: Herr Lauterborn, welchen Anteil haben bei ihnen Niedrig - Energiehäuser inzwischen?
Bodo Lauterborn: Unsere Kunden fragen dazu sehr gezielt nach. Es gibt ja inzwischen auch Baugebiete wie in Singen den Bereich »Bühl«, bei denen man gar nicht mehr anders bauen kann, als im KfW-55-Standard, es also auch politisch so gewollt ist. Hier können wir im Bereich der Fertighäuser wie auch in Massivbauweise sehr günstige Lösungen anbieten.
WOCHENBLATT: Was bedeutet denn überhaupt KfW 70 oder KfW 55?
Bodo Lauterborn: Die Bundesregierung hat einen Standard definiert, wie viel Energie ein Haus zum Heizen benötigen darf. Schon dieser Standard hat inzwischen den Status eines Niedrigenergiehauses. KfW 70 bedeutet, dass ein solches Haus dann nur 70 Prozent an Energie dieses Standards benötigt. Bei KfW 55 sind es 55 Prozent, also eigentlich fast nur die Hälfte. Wer auf einen solchen Standard setzt, kann auf günstige Darlehen der KfW-Bank setzen, die zusätzlich noch mit einem Tilgungszuschuss belohnt werden. Die Zinsen für Baufinanzierungen sind derzeit schon sensationell günstig, aber bei den Förderdarlehen liegen sie noch darunter. Für Familien mit Kindern gibt es zudem noch durch die L-Bank sehr günstige Darlehen als weiteren Anreiz, zu den eigenen vier Wänden zu kommen.
WOCHENBLATT: Wenn man nun auf ein KfW-55-Haus setzen will, muss man sicher mit vielen zusätzlichen Investitionen rechnen. Es gibt ja immer wieder Aussagen, dass sich das gar nicht lohnen würde.
Bodo Lauterborn: So viel mehr an Geld ist es eigentlich gar nicht. Um von KfW 70 auf KfW 55 zu kommen, muss ich bei einem Familienhaus mit 110 bis 150 Quadratmetern Wohnfläche mit Mehrkosten von 17.000 bis 20.000 Euro rechnen. Dafür habe ich aber viel weniger Energiekosten, die sich doch in einem überschaubaren Rahmen amortisieren können. Zudem gibt es einen Tilgungsausschuss in Höhe von EUR 2.500 als Geschenk. Wenn man jetzt noch auf Photovoltaik auf dem Dach setzen würde, könnte man sogar ein »Energie plus«-Haus daraus machen und mit dem Strom sogar noch Geld verdienen. WOCHENBLATT: Der Heizungstyp ist auch immer entscheidend. Was empfehlen Sie dazu? Bodo Lauterborn: Unsere Haustypen sind so ausgelegt, dass sie mit jeder Energiequelle funktionieren. Wir favorisieren jedoch die Luft-Wasser- Wärmepumpe mit kontrollierter Lüftung, weil das eigentlich auch die effektivste Art ist, Energiekosten zu sparen und ich damit auch völlig unabhängig von fossilen Energieträgern werde. Gerade weil hochgedämmte Häuser eine Lüftung benötigen, kann ich damit auch den höchsten Wohnkomfort erreichen.
WOCHENBLATT: Es gibt ja als weitere Steigerung noch den Status KfW 40?
Bodo Lauterborn: Dazu sind allerdings noch viel größere Investitionen verbunden, die die Amortisation doch stark verlängern. Das wird auch nicht stark nachgefragt, denn dafür müsste man schon den Umweltgedanken absolut in den Vordergrund stellen.
WOCHENBLATT: Was ist das Hauptargument, dass Häuserbauer Ihre Kunden werden? Bodo Lauterborn: Die Menschen wollen trotz allen Energieeinsparungen kostengünstig bauen. Und da können wir eine ganze Menge an attraktiven Lösungen anbieten. Die Nachfrage zeigt, dass wir damit auch viele Menschen überzeugen können. Das Gespräch führte Chefredakteur Oliver Fiedler.