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Expertentipp

Früher Bauplan lohnt sich

Wege zum Traumhaus: Der frühe Vogel fängt den Wurm und auch beim Hausbau kann eine frühe Planung zu Jahresbeginn von Vorteil sein.

Wer sich jetzt entschließt, den Wunsch vom Eigenheim in die Tat umzusetzen, kann mit etwas Glück noch vor dem nächsten Wintereinbruch in die eigenen vier Wände einziehen. „Hausbauer können derzeit auch weiterhin die günstige Zinslage nutzen“, empfiehlt Bodo Lauterborn, Geschäftsführer von KS Hausbau in Hilzingen. Die Zeit vom Vertragsabschluss bis zum Einzug variiert: Sie kann zwischen sieben und 17 Monaten dauern. Denn gerade die erste Planungsphase birgt manche Details und Formalitäten, die sich ziehen können. Die erste knifflige Frage: Wo möchten wir bauen? Gibt es am Wunschwohnort noch Grundstücke oder muss man in der weiteren Region suchen? Jetzt heißt es, bei Gemeinden anzufragen, Zeitungsanzeigen und Internetinserate zu studieren. „Manche unserer Kunden kommen zu uns, wenn sie ein Grundstück, das Ihnen gefällt, gefunden haben. Andere brauchen noch Unterstützung bei der Suche“, erklärt Lauterborn. Bauland wird in manchen Gegenden laut dem Experten stetig knapper, es lohnt sich am „Ball zu bleiben“.
Angebote vergleichen
In der ersten Planungsphase gilt es vereinfacht gesagt zu klären, „was wie“ gebaut werden darf. Auch die mögliche Raumaufteilung wird mit einem Architekten besprochen. „Aufgrund dieser Daten erstellen wir ein Angebot, es folgt der Vertragsabschluss“, sagt Bodo Lauterborn. Wichtig sei auch die Finanzierung zu klären, Angebote verschiedener Banken zu vergleichen. Die L-Bank fördert Familien mit mindestens einem Kind unter 18 Jahren. Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) unterstützt den Neubau von Wohnhäusern mit den Effizienzhaus-Standard 55 oder höher, bietet einen Tilgungszuschuss von 5000 Euro. Das Einreichen des Baugesuchs kann je nach Behörde unterschiedlich lange dauern. Wer ein Fertighaus wählt, ist für den Bauverlauf deutlich unabhängiger vom Wetter. Die Unterschiede zwischen Fertig- oder Massivhäusern seien heute aber gering, sind laut Lauterborn einfach „anders“: „Ein Haus ist immer ein sicheres Vermögen und eine gute Altersvorsorge.“